Heute beschäftige ich mich einmal mit der Entstehung bzw. Geschichte der elektronischen Musik.
Entstehung
Bereits ab Mitte des
19. Jh. wurden erste Elektro- Mechanische Klangerzeuger entwickelt. Die
Erkenntnisse aus der Kommunikationstechnik übten dabei einen
maßgeblichen Einfluss aus. So entstanden zu Beginn des 20. Jh. erste, auf elektronische Weise funktionierende, Geräte.
Diese waren in ihrem Klang noch recht eingeschränkt und wurden
weitestgehend nicht über ihr Entwicklungsstadium hinaus vollendet.
Folglich fanden sie in der Öffentlichkeit kaum Bedeutung. Es gibt daher
wenig Informationen oder gar Klangbeispiele solch früher Apparate.
Elektrische Musikinstrumente
Bis zum Ende der 40er
Jahre wurden im allgemeinen Verständnis sämtliche Instrumente, bei denen
in irgendeiner Art und Weise Strom zum Einsatz kam, als „elektrische Musikinstrumente“ zusammengefasst.
Ganz egal ob es sich dabei um elektro-akustische, elektro-mechanische,
elektromagnetisch-mechanisch-akustische oder um elektronische
Instrumente, oder eine von diversen Mischformen, handelte. Die resultierende
Musik solcher Klangerzeuger wurde demnach als „elektrische Musik“
bezeichnet. Die Schwingungserzeugung geschah hier bis auf erste „echt- elektronische“ Instrumente noch weitestgehend mechanisch,
z.B. durch Saiten oder Zungen. Diese nicht elektronisch erzeugten
Schwingungen wurden also lediglich mittels elektrostatischer,
elektromagnetischer oder lichtelektrischer Tonabnehmer in elektrische Schwingungen
umgewandelt und anschließend elektroakustisch verstärkt. Ein
anschauliches Beispiel hierfür ist die E-Gitarre, die um 1930 entwickelt
wurde.
Erste Elektronische Musik
Im Jahr 1948 fiel zum ersten Mal
im deutschen Sprachraum der Begriff: „Elektronische Musik“.
Als Wortschöpfer gilt Werner Meyer-Eppler.
Nach
Meyer- Epplers verfassten Worten gehören hierzu Instrumente, die auf
rein elektronischer Klangerzeugung basieren und bei denen akustische
Aspekte währen der eigentlichen Klangentstehung gänzlich ausgelassen
werden. Die bloße Beteiligung von „Strom“ ist also nicht für
elektronische Musikinstrumente begründend. Bei fast jeder Musik kommt
heutzutage Elektrizität zum Einsatz. Dies gilt sowohl für die Produktion
als auch für die Reproduktion. Ein elektronisches Musikinstrument ist also ein Klangerzeuger, bei dem
Schwingungen mithilfe von elektrischen Signalgeneratoren erzeugt und
diese über Lautsprecher wiedergegeben werden.
Quelle:
http://www.audiorakete.de/die-entwicklung-und-entstehung-elektronischer-musik-sowie-instrumente/Ich habe den Inhalt der Seite ein wenig gekürzt und in manchen Bereichen ein wenig umgeschrieben. Die von mir verwendete Website beschreibt die Geschichte der elektronischen Musik bis in die Gegenwart. Da mein Themengebiet allerdings relativ groß ist, habe ich mich vorerst einmal dazu entschieden, mich auf die grobe Entstehung zu beschränken.
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